Killer for five –          Dinner for one

Die Vorgeschichte des bekannten Silvesterstücks

Den berühmten Silverstersketch um Miss Sophies 90. Geburtstag kennt nahezu jeder und jedes Jahr amüsieren sich Millionen Deutsche vorm Fernseher über Butler James und dessen Stolpereien. Doch wie eigentlich kam es zu dieser denkwürdigen Feier? Warum sind die Stühle leer, die alten Freunde dahingerafft? Und warum hat man das Tigerfell nicht schon längst an die Wand gehängt anstatt es dem liebenswerten Butler immer aufs Neue vor die schon von allein stolpernden Füße zu legen?

Im Winter 2011/2012 warf the.aRter Greiz e.V.  in dem Fünfakter „Dinner for One – Killer for Five“ einen Blick in die Vergangenheit und drehte mit der Krimikomödie nach dem gleichnamigen Buch von Michael Koglin und dem darauf basierenden Theaterstück von Gerold Theobalt die Uhr um 60 Jahre zurück: Man feierte Miss Sophies 30. Geburtstag – und das gleich mehrmals.

Rabenschwarze Abgründe taten sich im Dezember in verschiedenen Spielstätten auf: Sir Toby, Admiral von Schneider, Mr. Pommeroy und Mr. Witterbottom schieden in den Turbulenzen eines heftigen Liebesgerangels zwischen dem Butler und seiner liebreizenden Herrin unter mysteriösen Umständen aus dem Leben. Scotland Yard Inspektor Degraven und dessen Constable Oggerty, mit der Aufklärung des Verwirrspiels um Liebe, Eifersucht, Intrigen und Macht und die mörderischen Vorgänge auf dem Landgut Rosen Manor betraut, taten ihr Bestes. Ob es ihnen gelang, den Schleier der dunklen Geheimnisse um den liebestollen Butler und dessen nicht gerade zimperliche Herrin Miss Sophie zu lüften?