Ben Hur

Er ist einer der wohlthe.aRter-ben-hur größten Monumentalfilme – „Ben Hur“.  365 Sprechrollen, 50.000 Statisten, 300 Dekorationen und fünf Drehjahre. the.aRter Greiz e.V. präsentierte im Sommer 2009 lediglich sieben Schauspieler und ein klein wenig Verwandlungskunst, um die Geschichte des Prinzen Judah Ben Hur zu erzählen, von der Geburt Christi, der Beziehung zu Messala, der Irrfahrt auf einer Galeere bis zum mörderischen Wagenrennen in Jerusalem.

Wie man Wagenrennen in einer ehemaligen Milchbar veranstaltet, Galeeren versenkt und Schafherden hütet, zeigt dieses Stück mit viel Witz, Tempo, schwarzem Humor und absurdesten Verdrehungen. Dabei erfährt man noch sehr viel mehr über die wahre Geschichte  des Christentums und auch, dass Ben Hur im Grunde eine Frau war.  Auch Filmkenner sehen hier, was man im Kino nie zu sehen bekam.

Möglich macht dies der englische Autor Rob Ballard, indem er ein unaufführbares Stück, unzulängliche Darsteller und einen Regisseur, der nicht weiß, was er tut, zusammenbringt. Dies treibt den Zuschauern garantiert die Lachtränen in die Augen, aber auch den Schweiß auf die Stirn, denn wer soll die Galeere rudern, wer ist das Volk von Rom, wenn nicht die Zuschauer.

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